Ein Kunstbuch über Computerspiele, japanische Gärten und mittelalterliche Malerei

DIGITALE MODERNE. Hirmer Verlag:

Das erste Kunstbuch über die Geschichte der Computerspiele und die digitale moderne Kultur beschäftigt sich mit der Ästhetik unserer digitalen Welt sowie deren Anwendung und Reflexion in der Kunst. #MatthiasZimmermann , Schweizer Maler und Medienkünstler, lässt in seinen vielschichtigen Panoramen klassisch in Acryl gemalte Bilder mit am Computer generierten Szenerien verschmelzen. Seine zentralen Sujets sind dabei Computerspiele, mittelalterliche Malerei und japanische Gärten. Texte von Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaftlern sowie Game-Designern flankieren die faszinierenden Bilderwelten.

Dieses interessante Werk erscheint im #HirmerVerlag (München) und wird herausgegeben von #NataschaAdamowsky . Wenn ihr euch dafür interessiert, so könnt ihr es HIER erwerben.

 

DER LEVELMIXER


Matthias Zimmermann: »Der Levelmixer 1«, 2014, Diasec, 100 x 280 cm
Standort: Tucson Museum of Art and Historic Block, USA

Eine 2014/2015 entstandene Bildserie von #MatthiasZimmermann heißt »Der Levelmixer«. Darin greift der Künstler wiederholt die Computerspielgeschichte auf und bringt sie in Bildzitaten zum Ausdruck. Charakteristisch ist beispielsweise im ersten Gemälde dieser Serie der dunkle Bildraum, worauf – einem Bildschirm gleich – grün phosphoreszierende Bildelemente aufleuchten. Dazu gehören Icons der Bildschirmoberfläche wie das Signet für die Internetverbindung oder ein fiktiver On-/Off-Schalter. Der Bildraum selbst ist mehrschichtig: Ein Hexagonen-Raster legt die Architektur der Entwurfsebene offen, worunter der Quellcode des Spiel-Programmierers sichtbar wird, der sich wiederum in den Binär-Code auflöst. Damit hinterfragt der Künstler, was die Computerspielwelt zusammenhält, was seinem Werk eine philosophische Dimension verleiht. Die im »Levelmixer 1« zu entdeckenden Bildzitate sind aus #Battlezone (1980), #Tetris (1984), #PrinceOfPersia (1990), #JourneyToSilius (1990), #SimCity2000 (1993), #FlyTheTigerX (2008) und #CallOfDutyGhosts (2013).

Quelle / Autor: Davis Schrapel

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