Dinosaurier, irgendwie faszinieren mich diese gigantischen Echsen schon seit dem Kindergarten. Seit damals ist allerdings viel passiert, die Zeit geht nun einmal nicht spurlos an einem vorüber. Dutzende Plastikdinos, Dinosaurier Puzzles und #JurrasicPark Filmabende später kommt jetzt ein #PlayStationVR Titel der meine kindliche Faszination an diesen Urzeitungetümer wieder aufflammen lassen möchte. Ob #RobinsonTheJourney das schafft, oder ob Dinosaurier für mich ein für alle Mal ausgestorben sind, erfahrt ihr jetzt in unserem ZOOM!

“Auch soundtechnisch wird Euch einiges geboten, dank 3DAudio seid ihr auch bei RobinsonTheJourney mitten im Geschehen.”

Ihr schlüpft in den Körper von Robin, dem zugegebenermaßen doch noch sehr jungen, letzten Überlebenden des Kolonisation-Raumschiffes Esmeralda. Was genau an Bord schief gelaufen ist, wieso das Raumschiff in einer Explosion in tausend Einzelteile gerissen wurde, und ob es vielleicht noch andere Überlebende gibt, dass gilt es herauszufinden. Am Anfang des Spieles wisst ihr nur eins: Ihr seid der letzte Überlebende, gestrandet auf einem fernen Planeten auf dem es von Dinosauriern nur so wimmelt. Ganz alleine seid ihr jedoch nicht, denn zum einen schwebt ein kugelförmiger Roboter namens HIGS die ganze Zeit über eurem Kopf. Dieser kommentiert das Geschehen, sorgt sich stets um euer Befinden und versucht euch von allen Gefahren fern zu halten. Manchmal erhaltet ihr auch mehr oder weniger nützliche Tipps von ihm. Man könnte ihn als eine Art “Aufpasser” beschreiben. Zum anderen wäre da dann aber noch Laika. Laika nimmt die Rolle eures Haustieres ein und ist das komplette Gegenteil von HIGS. Im Intro rettet ihr sie aus einem Nest und beschließt sie groß zu ziehen (sehr zum Missfallen von HIGS), eine Idee auf die wirklich nur ein kleiner Junge kommen kann. Denn bei Laika handelt es sich um einen Baby Tyrannosaurus Rex – mehr Informationen habt ihr am Anfang des Spieles nicht. #Crytek springt direkt nach dieser Sequenz ein paar Jahre in die Zukunft und in den Alltag des Jungen. Dieser hat in der Zwischenzeit einen sicheren Perimeter errichtet, eine Farm aufgebaut und einen Weg gefunden um Energie zu erzeugen.

Doch mit einem sicheren Zuhause kommt auch der Drang nach Abenteuer. Robin will herausfinden was passiert ist, herausfinden ob es eventuell noch andere Überlebende gibt. Also begebt ihr euch auf die Suche nach anderen HIGS Einheiten um mit deren Datenspeichern eventuell mehr über die Hintergründe des Absturzes der Esmeralda heraus zu finden. Dazu erkundet ihr einen Teil des Jungles, einen Sumpf, und einen Teil der abgestürzten Esmeralda. Was in den folgenden 4-6 Stunden passiert steht eigentlich schon im Titel. #RobinsonTheJourney – Ihr begebt euch auf eine Reise. Wer hier knallharte Action erwartet ist leider falsch. Robinson ist ein sehr ruhiges Spiel. Ihr bewegt euch von Ort zu Ort, klettert hier und da eine Felswand hinauf, hangelt euch an Lianen über tiefe Gräben, scannt das örtliche Wildleben und löst ein paar einfache Rätsel. Auch HIGS kommt bei eben angesprochenen Rätseln ab und zu zum Einsatz, denn mit seiner Hilfe könnt ihr Energie die die meisten von Robins Geräten benötigen umverteilen. Die Kamera zoomt hierfür in eine Vogelperspektive und ihr sehr alles quasi als Diorama. Das ist vor allem beim ersten beim ersten Mal doch sehr beeindruckend.

Keines der meist in der Form von Umgebungsrätseln auftretenden Knobeleinlagen, zum Beispiel müsst ihr Laika einen Brontosaurier anbrüllen lassen, damit dieser aus dem Weg geht, ist allerdings besonders schwierig. Trotzdem gibt es den einen oder anderen Abschnitt der sich als etwas kniffliger herausstellt, und genau an diesen Stellen fällt einem die ziemlich schlechte Checkpoint Politik von #RobinsonTheJourneyPSVR auf. Die Rücksetzpunkte sind stellenweise einfach etwas merkwürdig verteilt, so dass man größere Abschnitte noch einmal spielen muss, wenn man beim vorher durchlaufenen Versuch versagt hat. Außerdem hatten wir öfter das Problem, dass uns nicht so ganz klar war, wo wir genau lang müssen oder was wir tun sollen. Ein Blick auf die Karte war dabei leider meist keine große Hilfe, da sie keine Wege – sondern nur das Gebiet an sich darstellt. Aber zumindest habt ihr auf euren Wegen immer etwas zu tun. Um eure Reise von Punkt A nach Punkt B interessanter zu gestalten begegnet ihr auf eurem Weg allerlei Kleintieren. Diese könnt ihr mit der Hilfe eures Multitools scannen. Dafür müsst ihr einfach in den Scanmodus wechseln, die grünen Punkte “einsammeln” und die roten Punkte meiden die sich “in” dem Körper des Tieres befinden. Klingt einfach, kann aber bei größeren Dinosauriern zu einer richtig schweren Aufgabe werden. Gescannte Lebewesen könnt ihr im Infotarium nochmal genau unter die Lupe nehmen. Ein ganz netter Zeitvertreib. Hier sieht man auch nochmal wie viel Liebe in die Modele der einzelnen Lebewesen geflossen ist.

Wir haben #RobinsonTheJourney auf einer #PlayStation4Pro gespielt und können an dieser Stelle behaupten, dass es das am besten aussehende #PlayStationVR Spiel ist, das bisher veröffentlicht wurde. Aber keine Sorge, auch auf der #PlayStation4 sieht der Titel richtig gut aus. #Crytek nutzt, um die schöne Optik auf den Bildschirm zu zaubern, einen kleinen Trick – Dinge die am Rand eures Blickfelds geschehen, werden mit weniger Pixeln dargestellt, als das was sich im Zentrum eures Blickfelds befindet. Auf diese Weise bleibt mehr Rechenleistung für das, was sich im Zentrum des Blickfelds abspielt. Das Resultat kann sich wie bereits erwähnt wirklich sehen lassen. Der Dschungel durch den ihr wandert und seine zahlreichen Kreaturen erwachen zum Leben. Auch soundtechnisch wird Euch einiges geboten, dank #3DAudio seid ihr auch bei #RobinsonTheJourney mitten im Geschehen. Vor allem die Schreie der Dinosaurier sind wirklich toll, man kann sich gut vorstellen, dass die Uhrzeitgiganten so tatsächlich geklungen haben.

 

 

#RobinsonTheJourney ist eine Reise – eine Reise auf einen fernen Planeten und dank #VR ist man mitten drin und das macht sich bemerkbar. Steht einem ein Velociraptor gegenüber kann das dazu führen, dass sich Angst im Körper breit macht. Genauso könnt Ihr aber auch ins Staunen kommen, wenn eine Herde Brontosaurier an einem vorbei stapft. Leider gibt es von diesen Stellen doch zu wenige und die meiste Zeit verbringt ihr tatsächlich damit von Punkt A nach Punkt B zu laufen und Kleintiere zu scannen. Das ist schade. Auch fehlt etwas die Herausforderung, alle Rätsel sind sehr einfach und die wenigen etwas schwierigeren Passagen fallen durch schlechte Rücksetzpunkte eher unangenehm auf. Sehr Ihr darüber hinweg, bekommt Ihr einen grafisch wunderschönen Virtual Reality Ausflug spendiert, der Lust auf mehr macht. Und mal ganz ehrlich, Spiele mit Dinosauriern kann es einfach nicht genug geben – Danke #Crytek für diese #PlayStationVR Perle.


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Autor: Marc Volle

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