Zoom: Strike Vector EX

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Eine DER first world problems heutiger Spieler liegt darin, dass man zu viele Spiele hat, die auch noch ziemlich komplex sind. Meiner einer ist zum Bespiel überfordert, wenn ich von #DeusEx zum immer noch aktuellen #Fallout4 oder zu #Doom springe. Da vergesse ich gerne Controller-Layouts, den Inhalt meines Inventars oder schlicht und ergreifend was ich jetzt tun soll. Kürzlich ist eine willkommene Abwechslung in Form Strike Vector EX auf der #PlayStation4 erschienen. Im Flug-Action-Spiel des Indie-Entwicklers #Ragequit fliegen wir in bester #Descent-Manier (die älteren werden sich erinnern) durch weitläufige Levels und schießt gegnerischen Piloten den Schleudersitz unter dem Hintern weg.

Im Gegensatz zur originalen PC-Version verfügt die aktuelle Konsolenversion über eine sich 15 Missionen erstreckende Story-Kampagne. Gegen und für wen und warum wir kämpfen wird spärlich erklärt und kann belangloser nicht sein. Macht aber nichts, denn die eigentliche Stärke zeigt #StrikeVectorEX in seinem leicht zugänglichen und flotten Game Design. Unser Vector (so heißen die Raumjäger) kann mit Druck auf L2 pfeilschnell durch die Levels flitzen, was spannende Verfolgungsjagden ermöglicht. Lassen wir die Schultertaste los bremst der Vector abrupt ab, was bei Duellen mit anderen Vectors sehr nützlich ist. Dadurch ist es uns möglich Gegner zu verfolgen, blitzschnell auszumanövrieren und sich schießenderweise an deren Heck zu klemmen. Diesen schnellen Spielablauf verwandelt #Ragequit in die große Hauptmotivation der Story-Kampgne.

In der Regel dauert jede Mission fünf bis zehn Minuten beim ersten Anlauf. Ein Blick auf die Bestzeitenliste nach der Mission veranschaulicht uns, dass wirklich nur die schnellsten auch die besten sind. Und so schrauben wir an unserem Vector, um die bestmögliche Zeit aus den Levels zu quetschen und uns nach oben zu arbeiten. Neben upgradebaren Primärwaffen wie Gatling Guns, Raketen usw. können wir auch Sekundärsysteme, wie einen Heilschild, einen zerstörerischen Blitzschild oder Minen ins Feld führen. Trotz der sehr generischen Missionen (Beschütze die Frachter, vernichte alle Gegner, Duelle gegen Flugasse, zerstöre die Treibstoffreserven) macht das Spiel durch die Jagd nach Bestzeiten und der Suche nach der idealen Modifikation einen großen Spaß, woran auch das Gameplay einen ordentlichen Beitrag leistet.

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Noch mehr Spaß macht der Multiplayer. Zwar sind die Spielmodi nicht die originellsten (Team-Deathmatch, Demolition, King of the Hill usw.) aber gerade durch die eingängige Spielmechanik machen die dynamischen Gefechte richtig Freude. Gerade Capture the Flag wird durch die Turbo-Boosts zu einem launigen Katz-und-Maus-Spiel. Dazu trägt die butterweiche Grafik bei. Das Spiel läuft immer flüssig und die abwechslungsreichen Areale, wie riesige Industrieanlagen, interstellare Schrottplätze oder Raumstationen können sich sehen lassen. An und an vertretene Matschtexturen oder schwacher Explosionseffekt lassen sich dabei verschmerzen.




#StrikeVectorEX ist ein idealer Feierabendfüller für alle, die schnellen unkomplizierten und vor allem schnellen Spaß wollen. Der Titel ist kompromisslos auf schnelle Action und Highscorejagd ausgelegt und hält sich nicht weiter mit Story-Firlefanz auf. Mir als großen Fan der #RogueSquadron -Reihe und #CrimsonSkies hat #Ragequits Flugspiel auf Extasy viele spannende Abende beschert. Jeder Gamer der 15 Euro entbehren kann, darf guten Gewissens zuschlagen.

GamesArt Wertungssystem

#StrikeVectorEX #StrikeVectorEXReview #ReverbGames #PlayStation4 #DualShock4

Tim Hildebrandt

Tim testet hauptsächlich Shooter und Action-Adventures für GamesArt. Neben Spielen von Telltale wird seine Zeit von Open-World-Titeln, wie Assassin's Creed, Far Cry oder Arkham Knight gefressen ;)

Horror-Memme und Halo-Verehrer   Weitere Informationen über den Autor